Positive Resonanz auf Performance-Ausstellung
Begleitet wurde die Schau von zahlreichen Veranstaltungen wie Aufführungen und Workshops, in denen sich die Besucherinnen und Besucher auch selbst beteiligen konnten. Am Freitag, dem 28. Februar wird es um 18 Uhr die letzte Veranstaltung in der Ausstellung geben. Ronja Deml, Lara Fleischer und Pedro Henrique Risse werden unter dem Motto „Improvisation“ eine Musik-Tanz-Performance darbieten.
Neben den Veranstaltungen zeigt die Ausstellung Arbeiten von Studierenden, die in Seminaren unter der Leitung von Pedro Henrique Risse, transdisziplinärer Künstler und Lehrer für performative und angewandte Kunst an der Universität Erfurt, entstanden sind.
Das umfängliche Begleitprogramm des Projektes wurde sehr gut angenommen: Die zehn bisher stattgefundenen Live-Veranstaltungen wurden von insgesamt 285 Menschen besucht. Die Ausstellung besuchten bisher knapp 750 Menschen – eine sehr gute Resonanz für alle Beteiligten, besonders für die Studierenden, die teilweise das erste Mal die Gelegenheit bekamen, vor Publikum zu performen.
„Einen Workshop halten zu dürfen der für alle zugänglich und zudem noch kostenfrei möglich ist, ist ein Format, das viel zu selten möglich ist und uns deswegen umso mehr bewegt und motiviert“, sagen der künstlerische Leiter Pedro Henrique Risse und Choreografin und Tanzpädagogin Ronja Deml zum Erfolg des Projektes. „Einen Raum zu gestalten, in dem Wahrnehmen, Bewegen, Kreieren, das Raum nehmen an sich und eine Sensibilisierung der Beziehungsdynamiken stattfinden, macht unglaublich viel Sinn. Mit all diesen Themen beschäftigen wir uns schließlich tagtäglich ob bewusst oder unbewusst.“
Risse und Deml weiter: „Wir erlebten das Publikum als sehr interessiert, offen und neugierig. Die meisten Leute bleiben, um nach den Aufführungen mit uns zu sprechen, ihre Erfahrungen zu diskutieren und uns Fragen zu stellen. Wir haben das Gefühl, dass die Leute von dem, was sie gesehen und erlebt haben, begeistert sind, sie wollen mehr wissen und verstehen, wie wir es gemacht haben. Sie sind beeindruckt, dass die Aufführungen komplett improvisiert sind, und haben manchmal auch das Bedürfnis, ihre eigenen Geschichten aus dem Gesehenen zu erschaffen und zu teilen.“