Neues Kunstwerk in der Trommsdorffstraße
Mauer entlang der Andreas-Gordon-Schule wurde gestaltet
Jeweils neun und zehn Meter lang sind die beiden Abschnitte, die den Schulhof begrenzen. Zuvor schmückten illegale Schmierereien die Mauer.
„Zwischen Tradition und Moderne“ lautete die Grundidee des Künstlers – bezogen sowohl auf das Stadtbild als auch auf die Institution Schule. Das Bildmotiv soll beide Spektren bildnerisch gegenüberstellen und miteinander über Linien verbinden. Sie fungieren als Art Zeitstrahl zwischen den beiden Darstellungen. Um die architektonischen Besonderheiten der Mauer aufzugreifen, wurde ihr Relief malerisch im realistischen Stil ergänzt.
Ein Graffiti-Schutz wurde aufgetragen, um das Kunstwerk während der bevorstehenden Bauphase zu schützen. Der „Ehrenkodex“ unter Sprayern soll außerdem verhindern, dass sich Schmierfinken an der Mauer verewigen. Dass das weitestgehend funktioniert, zeigt sich zum Beispiel in den Unterführungen in der Löberstraße und der Puschkinstraße, die bereits künstlerisch aufgewertet wurden.