Die Zeit wird knapp: „Fremde werden Freunde“ sucht Paten für ausländische Studierende
Begrüßungsabend am 4. November
Was heißt Patenschaft? Man trifft sich zwei bis drei Mal im Monat, um gemeinsam etwas zu unternehmen: Stadtbummel, Fahrradtour, gemeinsam kochen oder backen, nach Hohenfelden oder anderen interessanten Orten fahren, zum Martini auf den Domplatz gehen, vielleicht Advent und Weihnachten gemeinsam feiern – alles, was Pate und Student gern tun möchten. Für beide ist es ein interessanter Kulturaustausch. Ein beliebter Treffpunkt ist der Internationale Stammtisch jeden 3. Donnerstag im Monat. Man verabredet sich zum lockeren Abendtreff im Café Nerly, plaudert, spricht ein bisschen Englisch, Spanisch, Russisch oder lernt gar ein paar Worte Chinesisch oder Japanisch. Der nächste Stammtisch findet am 20. Oktober statt.
In diesen Tagen reisen wieder viele junge Menschen an, um ab Mitte Oktober ein Studium an einer der beiden Hochschulen in Erfurt aufzunehmen. Sie kommen aus über 30 Ländern: aus den USA, Italien, Frankreich, China, dem Libanon, Gambia, Kolumbien und vielen anderen Ländern. Die meisten melden sich für das Projekt „Fremde werden Freunde“ an. Voriges Semester gab es 300 Patenschaften mit Studierenden aus 68 Ländern. Wie jedes Jahr findet Anfang November im Festsaal des Rathauses der Begrüßungsabend für alle Neuen statt. Der Oberbürgermeister lässt es sich nicht auch in diesem Jahr nicht nehmen, am 4. November die Migranten auf Zeit, ihre Paten und Gäste herzlich zu begrüßen. Bis dahin sollen für alle Studierenden Paten gefunden werden, etwa 100.
Wer sich auf das Abenteuer einlassen möchte, Neues über ferne Länder erfahren will, Sprachkenntnisse anwenden und erweitern möchte, der meldet sich bitte bei der Projektleiterin Frau Eweleit telefonisch unter 0361 6700-487 oder per E-Mail.